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Bürgermeister Tobias Scherf (3.v.l.) machte sich ein Bild vom Birkenhof. (Foto: Stadt Warburg)

Sommerlager auf dem Birkenhof

Lagerfeuer, Actionspiele und viel Zeit miteinander bieten in diesen Tagen die PaderCamp Zeltlager auf dem Birkenhof in Hardehausen. Verteilt auf vier Wochen erleben Teens, Jugendliche, Kids und Familien je eine Woche in Zeltgruppen und meistern Abenteuer zwischen Willebadessen und Warburg. Auch Bürgermeister Tobias Scherf und Sören Spönlein von der Stabstelle Wirtschaftsförderung der Hansestadt Warburg überzeugten sich persönlich vom Campleben. "Wir sind sehr froh, dass das frühere Café Birkenhof mit dem Verein Lebenswerk einen tatkräftigen Betreiber gefunden hat", freute sich Bürgermeister Tobias Scherf. "Das Camp bietet Kindern und Familien eine facettenreiche Erlebnispädagogik und bindet sich hervorragend in das wunderschöne und naturbelassen Hardehausen ein". Der Verein Lebenswerk organisiert seit über 25 Jahren das Sommerlager PaderCamp und fand im Jahr 2016 sein neues Zuhause auf dem Birkenhof. Seitdem wurde der Birkenhof Schritt für Schritt modernisiert und in ein Erlebnisgelände für Kinder und Familien verwandelt. Das durch ehrenamtliche Mitarbeiter geplante und durchgeführte Camp zeichnet sich durch seine christlich geprägte Erlebnispädagogik aus, wozu der Birkenhof eine Menge Möglichkeiten bietet. Jedes Jahr ermöglicht das Sommerlager PaderCamp über 600 Teilnehmern eine intensive und erlebnisreiche Zeit. Dank der Neugestaltung gibt es viel Platz für Sport, Kreativität, gemeinsame Veranstaltungen und vieles mehr. Auch ist der Verein Lebenswerk ein Partner des kommenden LEADER-Projektes in Hardehausen und engagiert sich mit den Hardehausener Akteuren um die Weiterentwicklung des Standortes.
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Nicole Leifeld, Stabsstelle Personalentwicklung Caritas Wohnen, Azubi Stefan Dall, Ralf Müller, Außendienst und Kundenbetreuer ECCLESIA Versicherungsdienst GmbH, Azubis Sven Krause und Doreen Pohl, Philipp Brunsiek, Unternehmensbereich Personal Ecclesia Holding GmbH, Azubi Lydia Töws, Christian Jasny, Fundraising/CSR CWW, Dorthe Deppe, Teamleitung Fachbereich Kinder und Jugendliche Caritas Wohnen. (Foto: CWW)

Azubis erleben andere Arbeitswelt

Eine Woche lang haben vier auszubildende Versicherungskaufleute der Ecclesia Versicherungsdienst GmbH einen „SeitenWechsel“ vollzogen und sind aus ihren Lernorten in Detmold zum CWW nach Warburg gekommen. Hier lernten die jungen Menschen die Arbeit und das Leben in den Wohnhäusern des HPZ ebenso kennen wie das Lernen in der Laurentius-Schule und den Berufsalltag in den Werkstätten. Durch die Woche geführt hat Christian Jasny, Fundraising CWW, der den „SeitenWechsel“ gemeinsam mit Ralf Müller von der Ecclesia ins Leben gerufen hat. „Die intensiven Eindrücke und Blicke über den Tellerrand, die theoretische Begleitung und Schulung zu Hintergründen sowie die Begegnungen und Erlebnisse mit Menschen mit Behinderung sind für die jungen Menschen sehr wertvolle und bereichernde Lebenserfahrungen“, berichtet er. Seit neun Jahren existiert das Projekt und ist für die Ecclesia und ihre Auszubildenden ein fester und besonderer Bestandteil der Ausbildung. „Die Kooperation mit dem CWW ist uns eine Herzensangelegenheit und wir schätzen die Möglichkeiten, die sich uns und unseren Auszubildenden dadurch eröffnen, sehr“, sagt Philipp Brunsiek, der bei der Ecclesia im Bereich Personal für die Ausbildung zuständig ist und das Projekt von Beginn an begleitet hat. Die Erfahrungen aus der Woche in Warburg helfen den angehenden Versicherungskaufleuten auch, Sachverhalte oder Schadensfälle besser zu verstehen bzw. anders einzuschätzen und zu bewerten. Dazu tragen vor allem auch die Gespräche mit den Auszubildenden des CWW bei, die fester Bestandteil des Programms sind. „Diese Woche in der Einrichtung war eine sehr wertvolle Erfahrung für uns. Wir konnten lernen, wie die Menschen leben und wie authentisch und lebensfroh sie sind", berichtet Ecclesia-Azubi Stefan Dall.
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Mit Zertifikat und Rose wurden die erfolgreichen Praxisanleitungen geehrt. Heiner Müller und Vera Holtkamp (beide außen links) gratulierten im Namen des Trägers. (Foto: CWW Paderborn)

Zur Praxisanleitung qualifiziert

Seit Juni 2021 haben die 16 Kolleginnen und Kollegen der Caritas Wohnen gGmbH für ihre Qualifikation als Praxisanleitungen gelernt, gearbeitet und vorbereitet. Nun konnten sie stolz ihre Zertifikate als Praxisanleitungen entgegennehmen und werden nun Auszubildende und Praktikanten bei der Caritas Wohnen gGmbH auf deren ersten Schritten und Wegen ins Berufsleben begleiten. In Vertretung für das Leitungsteam Wohnen gratulierte Heiner Müller, Teamleitung der Außenwohngruppen im Fachbereich Assistenz für Erwachsene, den Teilnehmenden: „Herzlichen Dank, dass Sie durchgehalten haben und zukünftigen Fachkräften bei ihrem Einstieg in den Beruf zur Seite zu stehen“. Aufgrund der Corona-Pandemie und der geltenden Beschränkungen mussten etliche Einheiten des Kurses online stattfinden, erst die letzten drei Termine waren in Präsenz möglich. „Wir wünschen Ihnen für die anstehenden wichtigen Aufgaben viel Erfolg und Spaß an der Arbeit und der Begegnung mit den jungen Menschen, die sich für eine Ausbildung bei uns entschieden haben. Sie werden viel von Ihnen lernen können“. Durchgeführt wurde die Qualifizierung durch das Evangelische Fröbelseminar in Kassel. Vera Holtkamp, die sich unter anderem um die Auszubildenden bei der Caritas Wohnen gGmbH kümmert, dankte auch den beiden Dozentinnen Pia Schmidt und Susanne Henze für ihr Engagement. „Danke für Ihre Motivation der Teilnehmenden durch die schwierigen Zeiten hindurch!“. Mit der umfangreichen Qualifizierung sei ein guter Anfang gemacht, um junge Fachkräfte noch besser begleiten zu können.
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Bibliothekserkundung im Berufskolleg. (Foto: TGB)

Bibliothekserkundung im Berufskolleg

Eine Gruppe der Kindertagesstätte St. Elisabeth aus Rimbeck folgte der Einladung, die Schulbibliothek des Theresia-Gerhardinger-Berufskollegs kennenzulernen. Im Rahmen von Kooperationen bietet die Bibliothek ganzjährig verschiedene Veranstaltungen und Dienstleistungen an und dient als Begegnungsstätte zum Lernen und Wohlfühlen. Die Bibliothek des Berufskollegs wurde von Grund auf erneuert und mit neuester Literatur und Spielen ausgestattet. Die Studierenden der Fachschule für Sozialpädagogik erarbeiteten im Rahmen des Vertiefungskurses Medien eine Bibliothekseinführung, um Kindern im Alter von 4 bis 5 Jahren den Zugang zu Medien zu erleichtern. Nach einer Vorstellungsrunde und einem kurzen Kennenlernspiel erfuhren die kleinen Gäste die Aufgaben einer Bibliothek und was alles in ihr zu finden ist. Verschiedene Gegenstände wurden unter einem Tuch ertastet und gemeinschaftlich entschieden, ob dieser Gegenstand in die Bibliothek gehört oder nicht. Mit dem erfühlten Buch „Familie Schwein macht rein“ wurde dann zu einer Vorleserunde übergeleitet. Die Geschichte rund um das Chaos und das anschließende Aufräumen im Haushalt von Familie Schwein regte die Kinder zu vielen Fragen an und alle kamen gemeinschaftlich zu dem Entschluss, dass Küche, Bad, Kinderzimmer und alle anderen Räume aufgeräumt sein sollten – auch die Bibliothek im TGB. Dort muss alles an einem festen Platz stehen, so dass die Bücher, Spiele und alle anderen Medien schnell gefunden und ausgeliehen werden können. Zum Schluss stöberten die Studierenden mit den Kindern noch einmal in der Bibliothek und alle durften Bücher und Spiele auswählen, die für ihre Kindergartengruppe ausgeliehen werden sollten. Kurzerhand wurde ein Bibliotheksausweis erstellt und die Kinder übernahmen eigenständig ihre Ausleihe. Das Abscannen der Medien mit dem anschließenden Stempeln der Rückgabezettel bereitete ihnen sehr viel Spaß. Nachdem alle feststellten, dass die Kinder nun Bibliotheks-Fit sind, wurde dies abschließend mit einer Urkunde ausgezeichnet. Die Schulbibliothek freut sich schon jetzt auf den nächsten Besuch der Kinder aus der Kita St. Elisabeth. Die angehenden Erzieher, Heilerziehungspfleger, Kinderpfleger und Sozialassistenten wissen die Möglichkeiten dieser innovativen Ausstattung im Rahmen ihrer Ausbildung zu schätzen. Für das kommende Schuljahr stehen noch Ausbildungsplätze zur Verfügung. Weitere Informationen erfahren Interessenten unter Tel. 05642/9877180 oder www.kolping-schulwerk-warburg.de.
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Vor der Tagesförderstätte trafen sich die Schülerinnen zu einem Gruppenfoto (ganz rechts: Kristin Wieners, Organisatorin des Tages, links außen: Maja Wäsche, Auszubildende Heilerziehungspflege, die aus der Ausbildungspraxis berichtete).  (Foto: CWW Paderborn)

Schülerinnen schnupperten rein

Was macht man eigentlich als Erzieher oder Erzieherin im HPZ St. Laurentius? Welche Aufgaben übernimmt man als Heilerziehungspfleger? Und was bedeutet eigentlich geistige Behinderung? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten sieben Schülerinnen der Sekundarschule Warburg-Borgentreich im Rahmen der Veranstaltung „Schule trifft Betrieb“ bei ihrem Besuch bei der Caritas Wohnen gGmbH. Nach zwei theoretischen Vormittagen an den beiden Schulstandorten lag der Fokus an diesem Tag auf dem praktischen Erleben und Ausprobieren. Und das begann schon bei der Begrüßung: Wie alle Besucher mussten die Schülerinnen sich zunächst auf das Corona-Virus testen lassen und konnten im Haus der Gesundheit anschließend die richtige Händedesinfektion üben. Kristin Wieners, Heilerziehungspflegerin und bei der Caritas Wohnen gGmbH zuständig für die Koordination von Praktikanten am Standort Warburg, zeigte den Mädchen dann eine Wohngruppe für Kinder und Jugendliche. „Bei den Besuchen in der Schule kam immer wieder die Frage auf, wer eigentlich hier im HPZ lebt und wie die Kinder und Jugendlichen wohnen“, so Kristin Wieners. „Heute konnten die Schülerinnen einen Eindruck vom Leben und Arbeiten bei uns bekommen. Das hat sie sehr beeindruckt und einige können sich vorstellen, eine Ausbildung in diesem Bereich zu beginnen.“ Ihre Kollegin Elke Wieners erklärte in der Tagesförderstätte, mit welchem Methoden sie die einzelnen Sinne der Menschen anregt. Hier konnten die Schülerinnen selbst tasten, riechen, schmecken und zur Entspannung eine Handmassage erlernen. Ein Besuch bei der Reittherapie und ein Überblick über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten und -wege sowie Zugangsvoraussetzungen rundeten den Vormittag ab.
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Der neue geschäftsführende Vorstand: (v.l.) Stefan Schauf, Kathrin Block, Steffi Schwickert und Udo Beller. (Foto: privat)

Musikverein wählte neuen Vorstand

Coronabedingt musste der Musikverein Scherfede in den vergangenen zwei Jahren auf vieles verzichten, Auftritte wurden reihenweise abgesagt, Proben konnten nicht durchgeführt werden, das 100-jährige Bestehen konnte nicht gebührend gefeiert und auch die Jahreshauptversammlung musste diverse Male verschoben werden. Nun trafen sich die Musiker, um das Jahr Revue passieren zu lassen, aber vor allem auch, um einen neuen Vorstand zu wählen. Die Versammlung wählte Stefan Schauf zu ihrem neuen Vorsitzenden, ihm zur Seite steht Kathrin Block als seine Stellvertreterin. Der geschäftsführende Vorstand wird durch Schriftführerin Steffi Schwickert und Kassierer Udo Beller komplettiert. Kai Amelunxen stellte sich nach fünf Jahren Vorsitz nicht erneut zur Wahl. Eine ganz besondere Ehrung wurde Werner Löseke zuteil. Der dienstälteste Waldhornist hält seinem Verein seit 70 Jahren die Treue. Der Jahresrückblick war schnell erzählt. Nachdem die Jubiläumsfeierlichkeiten in 2021 ausfallen mussten, sollte Ende März diesen Jahres zumindest das Jubiläumskonzert nachgeholt werden. Dirigent Dominik Seegel erarbeitete in vielen Proben akribisch das Programm. Doch Corona machte den Musikern erneut einen Strich durch die Rechnung. An den Adventssonntagen spielten kleine Besetzungen des Vereins im Ort weihnachtliche Stücke und Mitte Mai bat der Verein auf musikalische Weise um Spenden für die Ukraine-Hilfe.Der kommenden Saison hingegen sehen die Musiker wieder optimistischer entgegen. Team Leitung: Stefan Schauf, Kathrin Block, Steffi Schwickert und Udo Beller. Team Finanzen: Udo Beller, Hannah Paul, Eva Stratmann und Andreas Blömeke. Team Ausbildung: Eva Füßer, Michael Henke und Stefan Benedix. Team Jugend: Tristan Glunz und Lena Fieseler. Team Musik: Dominik Seegel, Stefan Schauf, Mareike Amelunxen und Kevin Sievers. Team Medien: Julian Fieseler, Kai Amelunxen und Heike Saure. Team Haus: Rainer Blömeke, Michael Fieseler, Wolfgang Weisner und Martina Vogel. Team Familie: Mirko Jakobi und Milena Waldhoff. Ehrungen: 10 Jahre: Lara Beller, Helen Hartmann, Lukas Hoppe, Lukas Knebel; 20 Jahre: Bastian Paul, Andrea Blömeke, Anja Grautstück, Lena Karweg; 25 Jahre: Kevin Sievers; 30 Jahre: Stefan Benedix; 70 Jahre: Werner Löseke.
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Nicole Leifeld, Stabsstelle Personalentwicklung Caritas Wohnen, Azubi Stefan Dall, Ralf Müller, Außendienst und Kundenbetreuer ECCLESIA Versicherungsdienst GmbH, Azubis Sven Krause und Doreen Pohl, Philipp Brunsiek, Unternehmensbereich Personal Ecclesia Holding GmbH, Azubi Lydia Töws, Christian Jasny, Fundraising/CSR CWW, Dorthe Deppe, Teamleitung Fachbereich Kinder und Jugendliche Caritas Wohnen. (Foto: CWW Paderborn)

Azubis erleben andere Arbeitswelt

Eine Woche lang haben vier auszubildende Versicherungskaufleute der Ecclesia Versicherungsdienst GmbH einen „SeitenWechsel“ vollzogen und sind aus ihren Lernorten in Detmold zum CWW nach Warburg gekommen. Hier lernten die jungen Menschen die Arbeit und das Leben in den Wohnhäusern des HPZ ebenso kennen wie das Lernen in der Laurentius-Schule und den Berufsalltag in den Werkstätten. Durch die Woche geführt hat Christian Jasny, Fundraising CWW, der den „SeitenWechsel“ gemeinsam mit Ralf Müller von der Ecclesia ins Leben gerufen hat. „Die intensiven Eindrücke und Blicke über den Tellerrand, die theoretische Begleitung und Schulung zu Hintergründen sowie die Begegnungen und Erlebnisse mit Menschen mit Behinderung sind für die jungen Menschen sehr wertvolle und bereichernde Lebenserfahrungen“, berichtet er. Seit neun Jahren existiert das Projekt und ist für die Ecclesia und ihre Auszubildenden ein fester und besonderer Bestandteil der Ausbildung. „Die Kooperation mit dem CWW ist uns eine Herzensangelegenheit und wir schätzen die Möglichkeiten, die sich uns und unseren Auszubildenden dadurch eröffnen, sehr“, sagt Philipp Brunsiek, der bei der Ecclesia im Bereich Personal für die Ausbildung zuständig ist und das Projekt von Beginn an begleitet hat. Die Erfahrungen aus der Woche in Warburg helfen den angehenden Versicherungskaufleuten auch, Sachverhalte oder Schadensfälle besser zu verstehen bzw. anders einzuschätzen und zu bewerten. Dazu tragen vor allem auch die Gespräche mit den Auszubildenden des CWW bei, die fester Bestandteil des Programms sind. „Diese Woche in der Einrichtung war eine sehr wertvolle Erfahrung für uns. Wir konnten lernen, wie die Menschen leben und wie authentisch und lebensfroh sie sind", berichtet Ecclesia-Azubi Stefan Dall.
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(v.l.) Dagmar Kieselmann, Vorstandsvorsitzende CWW, Martin Hagemann, Schulleiter Laurentius-Schule, Nicole Leifeld, Fachbereichsleitung Kinder und Jugendliche, Matthias Schmidt, Geschäftsführer Caritas Wohnen gGmbH und Vorstand CWW. (Foto: privat)

Schulleiter Martin Hagemann verabschiedet

Mehr als zwei Jahrzehnte hat Martin Hagemann die Laurentius-Schule geprägt. Er wurde nun vom Kollegium und der Schülerschaft der Schule, Kolleginnen und Kollegen sowie geladenen Gästen in den Ruhestand verabschiedet. Matthias Schmidt, Geschäftsführer der Caritas Wohnen gGmbH, die Schulträger der Laurentius-Schule ist, würdigte in seiner Rede vor allem das Engagement Hagemanns für die Belange seiner besonderen Schülerinnen und Schüler: „Sie, lieber Herr Hagemann, haben stets den Einzelnen in den Mittelpunkt gestellt und dafür gekämpft, dass seine Stärken gesehen und gefördert werden“. Martin Hagemann selbst schlug in seinem Rückblick einen weiten Bogen – und machte damit seinem Ruf als historisch belesener Mensch alle Ehre: „Im 19. Jahrhundert gab es Schiefertafel in den preußischen Schulen, heute haben wir Tablets und Apple TV in den Klassen. Und ich bin besonders stolz darauf, dass wir die erste Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Behinderung in NRW waren, die Medienscouts ausgebildet hat“. Technik und Digitalisierung hätten auch den Bereich der unterstützten Kommunikation vorangetrieben, so dass „von unseren Schülerinnen und Schülern niemand sprachlos bleibt und jeder eine Möglichkeit bekommt, sich auszudrücken und mitzuteilen“, so Hagemann. Als Konrektor trat Hagemann 2000 in die Laurentius-Schule ein und übernahm acht Jahre später das Amt des Schulleiters. Seine Ausbildung lautete damals „Sonderschullehrer“. Während seiner Wirkungszeit konnte Hagemann viel bewegen. So arbeitete er intensiv mit anderen Schulen in Warburg zusammen und machte mit Zirkus-Projekten und Musical-Aufführungen die Laurentius-Schule zu einem Ort der Begegnung. Das Schulumfeld hat er mit Unterstützung des Trägers an die Bedarfe der Schülerinnen und Schüler kontinuierlich angepasst. Seinem Engagement sind die Neugestaltungen der Schulhöfe und der Turnhalle zu verdanken. Mit Hilfe von Spenden konnte auch eine neue Lehrküche eingerichtet werden. Wichtig war Hagemann stets, dass die Schule Profil zeigt, gut vernetzt ist und dass er als Schulleiter sein Kollegium hinter sich hat. „Ein Schulleiter kann nichts ohne sein Kollegium. Ich bin froh, dass ich ein solch engagiertes Team hatte. Sie haben stets die Lerninhalte individuell auf die Schülerinnen und Schüler angepasst und sich immer wieder etwas Neues einfallen lassen, um die Kompetenzen zu fördern. Ich danke Ihnen für die jahrelange vertrauensvolle Zusammenarbeit, bei der uns auch der Humor nie verloren gegangen ist“, sagte Hagemann. Neben den Reden gab es mehrere Vorführungen mit Musik, Tanz und einem hohen Unterhaltungswert. Eine Percussiongruppe überzeugte mit flotten Rhythmen. Höhepunkt war das Stück „Die Lehrerkonferenz für Martin Hagemann“, die das Kollegium aufführte. Martin Hagemann geht mit einem lachenden und einem weinenden Auge in den Ruhestand und zitiert zum Abschluss den österreichischen Arzt und Lyriker Ernst von Feuchtersleben: „Wenn Menschen auseinandergehen, so sagen sie: auf Wiedersehen!“.
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(v.l.) Angelika Flore, Olga Otto, Werner Dürdoth, Pastor Ullrich Birkner, Bürgermeister Nicolas Aisch und Nicole Dürdoth. (Foto: privat)

Kinderferienprogramm feiert 30. Jubiläum

Im Rahmen des Pfarrfestes konnte das Borgentreicher Kinderferienprogramm sein 30-jährigen Bestehen feiern. 1992 haben Michael Bogedain und Werner Dürdoth während ihrer gemeinsamen Bundeswehrzeit in Borgentreich das Kife aus der Taufe gehoben. Bogedain mit frischen Ideen aus seiner alten Heimat und Dürdoth mit dem lokalen Netzwerk waren eine ideale Besetzung in der Startphase. 2003 haben dann Angelika Flore und Robert M. Prell das Zepter übernommen. Prell war bis 2011 und Flore bis 2017 verantwortlich dabei. Ab 2018 bildeten Anja Kösters, Monika Stamm, Diana Gottlob und Karin Ernst das Kife-Team. In den Jahren 2020 und 2021 machte Corona die Durchführung eines Kinderferienprogrammes auch in Borgentreich einen Strich durch die Rechnung. Ein Neustart beginnt dann in diesem Jahr 2022 nicht nur mit einem neuen Programm, sondern auch mit einem neuen Team. Olga Otto und Nicole Dürdoth sind die neuen Köpfe des Kife-Teams. Ein besonderer Dank, den auch Ortsvorsteher Werner Dürdoth bei der Jubiläumsveranstaltung ausgesprochen hat, gilt den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern der Vereine, die dieses bunte Programm erst ermöglichen. Unterstützt wird das Kife auch von den beiden Kirchen und der Orgelstadt Borgentreich. Als äußeres Zeichen des 30. Jubiläums gab es eine wunderschöne Torte, die von Elke Rosenkranz gebacken, gestaltet und gestiftet wurde. Mit neuem Team und frischem Elan hoffen die Borgentreicher, dass auch in zehn Jahren wieder ein Jubiläum gefeiert werden kann, so Ortsvorsteher Werner Dürdoth.
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Die Kindertagesstätte Alsternest baut Betreuung aus  (Foto: privat)

Betreuung wird ausgebaut

Im Familienzentrum Kita Alsternest sind sehr zur Freude der Kinder die Bagger angerückt, um einen schon länger geplanten Anbau zu realisieren. Die Kita ist eine Einrichtung der Lebenshilfe Höxter, die sich seit Beginn der 1990er Jahre um die Förderung und Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderungen kümmert. Seit Jahren werden hier Kinder mit und ohne Behinderung in vier gemischten Gruppen gemeinsam gefördert. In der Zwischenzeit wurde die Kindertagesstätte zum Familienzentrum NRW ausgebaut und hat nun auf die hohen Bedarfe der Ortschaft Bühne und der umliegenden Ortschaften reagieren und einen Anbau planen können. In diesem Anbau soll eine fünfte Kita-Gruppe entstehen. Durch die großartige Unterstützung der Stadt Borgentreich, der Ortschaft Bühne und auch des örtlichen Fußballvereins ist der Kita ein Teil des Bolzplatzes übertragen worden, ohne den ein Anbau nicht realisierbar gewesen wäre. „Wir sind sehr glücklich über die immer schon tolle Zusammenarbeit mit den Akteuren der Ortschaft Bühne und auch dem Fußballverein“, sagt Cornelia Dunkel, Leiterin der Kita Alsternest. Ebenso freute sie sich über die Bereitschaft der Orgelstadt Borgentreich, durch Erweiterung des bestehenden Grundstückes, den Anbau nun endlich realisieren zu können. „Meine Kolleginnen und Kollegen verzichten bereits seit fast zwei Jahren auf einen Pausenraum und auch auf einen für Zwecke des Familienzentrums erstellten Anbau, damit wir in einer provisorischen Extra-Gruppe zusätzliche Kinder aufnehmen konnten“, weiß die Kita-Leiterin.
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